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Bericht vom 30.11.2021

Zum 14. Mal fand der Papierbrücken-Wettbewerb am 29.11.2021 in Dülmen an der Hermann-Leeser-Realschule statt. Aus der Jahrgangsstufe 9 nahmen 4 Schülerinnen mit ihrem Physiklehrer André Baumhold teil. Es waren Schulen aus Dülmen, Coesfeld, Recklinghausen, Ibbenbüren, Bottrop, Olfen usw. vertreten. 

Nach einer Begrüßung durch den Veranstalter, Schulleiter Robert Schneider, wurde drei Stunden intensiv gearbeitet. Dabei durften die insgesamt ca. 100 Schüler nur Zeitungspapier, Klebestifte und Nähgarn verwenden. Gegen Mittag fand die Siegerehrung statt. Die Brücke musste stabil sein, durfte aber nicht zu viel wiegen und das Aussehen spielte auch eine Rolle. Von den 22 teilnehmenden Gruppen belegte das Marienschul-Team den 6. Platz. Herzlichen Glückwunsch an das Team! Alle Gruppen gingen mit tollen Preisen nach Hause. Bei so einem spannenden Wettbewerb, außerhalb des "normalen" Unterrichts, konnten die Schülerinnen und Schüler naturwissenschaftliche Themen einmal sehr praktisch erleben.

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Bericht vom 07.11.2021

Die Marienschule hat beim digitalen Lernen den nächsten großen Schritt getan. In den vergangenen Wochen sind die Schülerinnen und Schüler aller Klassen mit der neuen Lernplattform MNS pro Cloud vertraut gemacht worden. „Echt klasse!“, „Das klappt super!“ und „Macht total Spaß!“, so einige Kommentare aus der Schülerschaft.

Innerhalb eines Projekttages wurden alle fit gemacht im Umgang mit der neuen Cloud. Sie bietet den Schülerinnen und Schülern nicht nur das komplette Office-365-Paket, sondern – und das ist für den Unterricht noch viel wichtiger – eine Plattform, auf der gemeinsames digitales Arbeiten in einer neuen Form möglich ist. Nicht nur Email-Kontakte und Video-Konferenzen sind darüber möglich, sondern auch das Verteilen und Bearbeiten von Materialien und sogar interaktive Arbeit an denselben Dokumenten. Und das mit jedem Gerät und überall. Die Arbeitsergebnisse können von den Lehrkräften stets eingesehen werden, so dass Unterstützung und Bewertung leicht möglich wird. Alle Materialien können so abgelegt werden, dass sie stets zur Verfügung stehen. Das „Merkheft“ wird damit digital. Materialien werden bunter und interaktiver, denn selbstverständlich können auch Clips und andere Elemente in die Materialien eingebaut werden. Anstelle von Heft und Ordner kann das „Kursbuch“ für komplett digitales Arbeiten verwendet werden.

Der Unterricht verändert sich dadurch sehr, weil er individueller und kreativer wird. Apps, die den Lernerfolg zurückmelden und passende Übungen anschließen, die Simulationen ermöglichen oder Inhalte schülerorientiert vermitteln, bereichern zunehmend den Unterricht. Es ist mit digitalen Medien aber auch leicht möglich, Rätsel und Spiele, Collagen oder Video-Clips selbst zu erstellen und den anderen zu präsentieren.

Durch den zunehmend selbstverständlichen Gebrauch von iPad und Handy im Unterricht wird die Medienkompetenz erheblich gestärkt. Und natürlich muss auch immer wieder ein guter zielgerichteter Umgang mit diesen Geräten eingefordert und gelernt werden. Das sinnlose „Daddeln“ hat in der Schule weiterhin keinen Platz.

Das Bistum Münster als Schulträger sorgt mit seiner IT-Abteilung dafür, dass die Cloud auf höchstem Niveau datenschutzkonform arbeitet und dass das Arbeiten in der Schule mit vielen Endgeräten immer besser funktioniert. So ist beispielsweise für das nächste Jahr eine Aufrüstung des WLAN-Netzes geplant.

Die Digitalisierungsgruppe, bestehend aus Lehrerinnen und Lehrern der Marienschule, kümmert mit großem Engagement und Sachkenntnis um die Umsetzung in den pädagogischen Alltag. Die kompetenten Lehrerinnen und Lehrer stehen ihren Kollegen, aber auch Schülern und Eltern jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Die Gruppe hat nicht nur die Projekttage durchgeführt, sondern ist auch bei Problemen aller Art ansprechbar.

Die Klassen arbeiten bereits jetzt unterschiedlich intensiv mit der Lernplattform. Das reicht von der Versorgung erkrankter Schüler per Email und Dateiablage bis zum vollständig digitalen Unterricht mit dem „Kursbuch“ in den iPad-Klassen der Schule.

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Bericht vom 01.11.2021

Dülmen (pbm/mek). Statt in den Klassenraum geht es an diesem Vormittag für die zehnten Klassen der bischöflichen Marienschule Dülmen in den Escape-Room „Löwe von Münster“. Zwei mobile Räume hat Matthias Hecking im einsA aufgebaut. Er hat das Rätselspiel gemeinsam mit Winfried Hachmann entwickelt, bei dem Flugblätter mit der Predigt von Bischof Clemens August von Galen gegen die systematische Tötung von Menschen mit Behinderung vom 3. August 1941 im Mittelpunkt stehen.

Doch bevor sich die Schülerinnen und Schüler auf den Weg machen, führt Hecking sie ins Thema ein. Denn sie werden sich auf eine Zeitreise in das Jahr 1941 begeben. Da die beiden Entwickler großen Wert auf eine authentische Ausstattung gelegt haben, gibt es unter anderem ein Telefon mit Wählscheibe und einen Diaprojektor – nicht unbedingt Geräte, mit denen sich die 15- bis 16-Jährigen auskennen. Aber Hecking macht die Jugendlichen auch mit der NS-Zeit vertraut, in der es lebensgefährlich gewesen ist, die Verbrechen der Nationalsozialisten beim Namen zu nennen.

Dann starten die ersten beiden Gruppen parallel. 45 Minuten haben sie Zeit. „Ihr seid eine Pfadfindergruppe und euer Gruppenleiter Karl ist von der Gestapo verhaftet worden, weil er Flugblätter mit der Predigt des Bischofs in Umlauf gebracht hat. Ihr müsst jetzt weitere Flugblätter, die Karl versteckt hat, finden“, führt Co-Spielleiter Henrik Ruffer die sechs Schülerinnen und Schüler ein. Sofort machen sie sich ans Werk. In dem Raum, der nur wenig beleuchtet ist, durchsuchen sie den Sekretär, auf dem eine alte Schreibmaschine steht, sie blättern in Büchern und finden Fotoalben, holen einen Koffer aus der Ecke und öffnen ihn. Manche Kisten sind mit Schlössern verschlossen. Hinweise erhoffen sie sich von einem Anruf bei Paul, dem Bruder von Karl. Doch das Telefon ist defekt und sie müssen es erst reparieren. Nach und nach kommen sie weiter, entdecken neue Kombinationen. Wenn es nicht rund läuft, gibt es Unterstützung vom Spielleiter. Einen Raum weiter sitzen Hecking und Ruffer und verfolgen die Suche nach den Flugblättern auf dem Monitor. Sie spielen ihre Rollen, sind über eine Software mit dem Telefon verbunden und können auch schon mal einen Tipp geben, damit das Spiel weitergeht. So schafft es die Gruppe dann auch in der angepeilten Zeit. Nach gut 45 Minuten halten sie die Flugblätter in der Hand.

Doch was soll nun damit passieren? Vernichten, wie es ein Anrufer gesagt hat? Oder in Umlauf bringen und damit sein eigenes Leben aufs Spiel setzen? In der abschließenden Runde diskutiert Hecking mit den Heranwachsenden. „Was würdet ihr machen?“, fragt er. Ein Großteil der Schülerinnen und Schüler würde die Flugblätter verteilen. „Das ist Zivilcourage. Wir leben Gottseidank nicht in einer Diktatur und müssen keine Angst haben. Ihr könnt heutzutage aber auch Partei ergreifen. Wenn ihr zum Beispiel etwas sagt, weil sich jemand auf Kosten Anderer lustig macht. Habt Mut und setzt euch ein“, ruft er die Zehntklässler auf.

Noch bis zum 5. November sind die zwei mobilen Räume im einsA für Schulklassen und Interessierte geöffnet. Die beiden Ausstellungen „unantastbar Menschsein“ und „Clemens August von Galen, der Nationalsozialismus und das Jahr 1941 in Dülmen“ sowie weitere Veranstaltungen gehören zum Begleitprogramm des Gemeinschaftsprojektes der Stadt Dülmen, der Pfarrei St. Viktor sowie der Familienbildungsstätte.

Weitere Informationen zum Programm gibt es unter www.einsa-duelmen.de. Mehr Informationen zum Escape-Room finden sich im Internet unter www.loewevonmuenster.de.

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Entwickler und Spielleiter Matthias Hecking (rechts) sowie Co-Spielleiter Henrik Ruffer haben die Spielenden im Technikraum im Blick.

Die Schülerinnen und Schüler müssen rätseln und kombinieren, um die Flugblätter zu finden.

Fotos: Bischöfliche Pressestelle/Michaela Kiepe

 

Bericht vom 08.10.2021

Im Rahmen der "Sinnsuchertage" (Tage religiöser Orientierung) beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 mit verschiedenen Themenbereiche, die sich mit dem Glauben auseinander setzen. Aus einer Reihe von Angeboten konnten die Schüler das Passende für sich auswählen.

Sinnsucher unterwegs: Pilgern durch die Natur, bei Wind und Wetter, mit Gemeinschaftsaktionen

Sinnsucher kreativ: Gemeinsam mit einer Künstlerin haben die SchülerInnen ein Bild zum Thema „Zeit“ entwickelt und dabei unterschiedliche Impulse erhalten.

Sinnsucher „Auszeit“: Zeit für die wichtigen Themen der SchülerInnen auf der Jugendburg in Gemen. Die Teamer der Kolpingjugend haben die Fragen und Anliegen der Jugendlichen aufgegriffen und Raum zur Auseinandersetzung gegeben.

Sinnsucher wissenschaftlich: Glaube und Wissenschaft - ein Widerspruch? (Die Fotos zeigen Eindrücke dieses Themas)

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Bericht vom 07.10.2021

Bischof Richard war zum Weltmissionsmonat zu Gast in der Marienschule

Hoher Besuch an der Marienschule in Dülmen. Mit Bischof Richard Kuuia Baawobr aus dem Bistum Wa in Nordghana begrüßten Schülerinnen und Schüler sowie das Kollegium der bischöflichen Realschule einen besonderen Gast. Der Ordensgeistliche ist gemeinsam mit Hans-Georg Hollenhorst, Referent der missio-Diözesanstelle, sowie Pater Hans-Michael Hürter, Referent für Gerechtigkeit und Frieden in der Fachstelle Weltkirche, zum Weltmissionsmonat Oktober im Bistum Münster unterwegs. Der Weltmissionssonntag ist die größte Solidaritätskollekte weltweit und findet am 24. Oktober statt. Doch nicht nur das Bistum pflegt mit seinem Partnerbistum Wa enge Kontakte, sondern es gibt auch eine langjährige Verbindung zur Marienschule.
2007 hat die damalige Schulleiterin Margild Kaiser das Ghanaprojekt ins Leben gerufen. Bis heute findet im dreijährigen Turnus ein Sponsorenlauf statt, die Kinder können regelmäßig kleine Beträge von ihrem Taschengeld für den guten Zweck spenden, und die Erlöse aus dem Verkauf der Schulshirts fließen auch in das Projekt. Wir arbeiten mit der Cardinal-Dery-Foundation zusammen. Father Paul, mit dem wir in engem Kontakt sind, berichtet uns regelmäßig darüber, wie die Gelder verwendet werden, erläutert Lehrer Johannes Fögen und fügt konkrete Beispiele hinzu: Das kann ein Fahrrad für ein Kind sein, das einen weiten Schulweg hat. Oder Familien werden finanziell unterstützt, damit sie das Schulgeld bezahlen können. Damit sei das Engagement thematisch nah an der Realität der Kinder. Wir möchten sie sensibilisieren. Als Schülerinnen und Schüler setzen sie sich dafür ein, dass Kinder, denen es nicht so gut geht wie ihnen, in die Schule gehen können, ergänzt Thomas Verbücheln, zweiter Konrektor der Marienschule.

So lernten die Fünftklässler im Gespräch mit Bischof Richard viel über seine Heimat, sein Bistum und das Leben in Ghana kennen. Der 62-Jährige, der gut deutsch spricht, zeigte ihnen Fotos beispielsweise von einem Kindergarten und einer Schule. Die Bänke und Tische stehen nur in dem Klassenzimmer, weil es Menschen wie euch gibt, die uns unterstützen, erklärte der Ordensgeistliche. Die 90 Kinder nutzen die Zeit, um Bischof Richard mit ihren Fragen zu löchern. Was isst man in Ghana? Gibt es Schulbusse? Welche Haustiere gibt es? Sind alle Städte arm? Gibt es eine Übermittagsbetreuung in den Schulen? Bekommt man einen Job, wenn man studiert hat? Sind unsere Spenden nicht sinnlos, wenn nur so wenig davon angeschafft werden kann? Auf gar keinen Fall, antwortete der Gast aus Ghana. Eure Spenden sind sehr wichtig, und sie werden gebraucht. Denn in vielen Dörfern gibt es keine Unterstützung von der Regierung. Vom dem Geld, das ihr sammelt, werden zum Beispiel auch Schulhefte gekauft, damit die Kinder richtig lernen können, machte er deutlich.
Mit seinem Besuch schlug Bischof Richard eine Brücke von Dülmen nach Nordghana. Und beim diesjährigen Spendenlauf werden sich die Schülerinnen und Schüler bestimmt noch weiter ins Zeug legen, denn nun wissen sie viel mehr über das Leben der Kinder in Ghana und wie wichtig ihr Engagement ist.

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Bischof Richard Kuuia Baawobr aus dem Bistum Wa in Nordghana, der von Hans-Georg
Hollenhorst von der Fachstelle Weltkirche des Bistums Münster begleitet wurde, stellte sich
in der Marienschule unter der Moderation von Thomas Verbücheln (von links) den vielen
Fragen der nftklässler.

Fotos: Bischöfliche Pressestelle/Michaela Kiepe

 

Bericht vom 05.10.2021

„Brauchen Sie Hilfe mit Ihrem Smartphone? Will Ihr Tablet nicht so, wie Sie möchten? Ruft das Notebook nach einem Update? Wir helfen gerne!“

Alle 2 Wochen beraten Kathy, Jakob, Elias, Maja, Henry und Jakob, Schülerinnen und Schüler unserer Schule im einsA zum Thema Mediengeräte und darüber hinaus.

In den Wochen zwischen den Beratungsterminen werden die Schülerinnen und Schüler im Umgang mit Technik und im Umgang mit Menschen einer anderen Generation geschult.

Hintergrund: Seit dem 01. März leitet Andreas Bienen das Projekt Frag TEA - Technik.Einfach.Anwenden und ist für mehrere Teilprojekte am Standort Dülmen zuständig. Das Digitalisierungsprojekt "Frag TEA" wurde vom Caritasverband initiiert und wird gefördert durch die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW. Ziel des Förderprogramms "Zugänge erhalten - Digitalisierung stärken" ist es, die Chancen der Digitalisierung stärker als bisher zu nutzen und in die Arbeit zu integrieren.

Hier können die nächsten Termine eingesehen werden:

https://www.einsa-duelmen.de/suchen-buchen/veranstaltungen/info/W2242-150

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Bericht vom 01.10.2021

Unser Bienenvolk hat leider den letzten Winter nicht überlebt. Wegen Corona hatten wir auch noch kein neues Volk angeschafft. Nun aber können wir durch die Spende eines Vaters aus der 5c mit einem neuen Bienenvolk durchstarten. Vielen lieben Dank an Herrn Büning.

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Bericht vom 29.09.2021

Am Freitag, den 24.09.21 wurden alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7-10 aufgerufen, an der Juniorwahl teilzunehmen. Sie erhielten im Vorfeld vom SoWi-Kurs der 9d eine Wahlbenachrichtigung und im Politikunterricht wurden sie auf die bevorstehende Wahl vorbereitet. 305 Schülerinnen und Schüler haben in der ersten und zweiten Stunde auf dem Wahlzettel für den Wahlbezirk „Coesfeld – Steinfurt II“ ihre Stimme abgegeben.

In der ganzen Bundesrepublik haben sich 1.156.543 Schülerinnen und Schüler beteiligt.

Und so sehen die Ergebnisse aus:

Erststimme Marienschule Zweitstimme Marienschule 2021

Zweitstimme Bund IMG 0320

 

Bericht vom 15.09.2021

 

Liebe MarienschülerInnen,

auch dieses Jahr habt ihr die Möglichkeit, verschiedene Shirts mit dem Logo der Marienschule zu kaufen. Der Gewinn aus dem Verkauf ist für unser Ghana-Projekt bestimmt.

Die Auswahl der Shirts findest du hier auf der Homepage.

Wenn du ein Shirt haben möchtest, gehe so vor:

  1. Drucke den Zettel aus.
  2. Kreuze die Shirts an, welche du haben möchtest.
  3. Lasse ein Elternteil unterschreiben.
  4. Gib den unterschriebenen Zettel beim Klassenlehrer ab.
  5. Du bekommst Gelegenheit, die Shirts anzuprobieren, damit wir die passende Größe für dich bestellen können.

Solltest du noch Fragen haben, kannst du dich gerne in der Schule an Herrn Fögen oder Herrn von Blanckenburg wenden.

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Bericht vom 02.07.2021

In den wohlverdienten Ruhestand entließ die Marienschule am Donnerstag Dana Fokin-Rekers und Ludger Rekers im Rahmen einer Feierstunde. Insgesamt wirkten die beiden über 60 Jahre an der bischöflichen Realschule und prägten durch ihre Kompetenz und Herzlichkeit das Leben an der Schule.

Als einer der ersten Lehrer für Jungensport 1982 eingestellt, unterrichtete Ludger Rekers seine Fächer Mathematik und Sport fast 40 Jahre lang. Dana Fokin-Rekers kam 1997 als Lehrerin für Mathematik und Chemie an die Schule. Durch das Schicksal auch privat vereint, verlassen sie nun gemeinsam die Schule.
Von der Einführung der Koedukation, über kooperative Lernformen bis zur Digitalisierung des Lernens stellten sich die beiden immer wieder neuen Herausforderungen und meisterten sie vorbildlich. In dieser Zeit haben sie viele Schülergenerationen zum Schulabschluss geführt, sowohl als überaus geschätzte, kompetente Fachlehrer als auch als engagierte Klassenlehrer mit Herz.

„Sie haben ihre Fächer gelebt“, so Schulleiterin Nicole Hashemian im Rahmen einer Verabschiedungsfeier, zu der auch ehemalige Kolleginnen und Kollegen in die Schule gekommen waren. Die Merkhefte seien legendär. Aber auch ihre selbstverständliche Herzlichkeit und großzügige Gastfreundschaft seien vorbildlich.

Beide engagierten sich viele Jahre durch Mitarbeit in Lehrerrat, Mitarbeitervertretung und im Einsatz für besondere Projekte wie den Ghanalauf. Sie seien immer dagewesen, wenn Hilfe benötigt worden sei. „Wir vermissen euch jetzt schon“, gab ihnen Martina Habbel im Namen des Kollegiums mit auf den Weg. Sie wünschte viele gesunde gemeinsame Jahre und viel Zeit für das, was ihnen wichtig sei.  Denn auch privat engagierten sie sich auf vielfältige Weise sozial.

Viele Fotos und Gespräche erinnerten im Rahmen der Feier an schöne und lustige Begebenheiten. Ein kreativer Lehrer-Flashmob und sehnsuchtsvoller Sologesang von Birgit Kähler bereicherten die Abschiedsfeier. Als persönliches Abschiedsgeschenk erhielt das Lehrerehepaar eine Lichtsäule, die von ihren Kolleginnen und Kollegen mit individuellen Motiven liebevoll gestaltet worden war.

Die Klassen hatten sich schon in den Tagen davor von den beiden beliebten Lehrern verabschiedet. Am Freitag, ihrem offiziell letzten Arbeitstag, wurden sie von Freunden mit Rentenerfahrung mit einem Ape-Car in den Ruhestand abgeholt.

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Bericht vom 20.06.2021

„Von Anfang bis Ende, wir bleiben Legende!“ - Unter diesem Abschlussmotto wurde der rote Teppich von Mittwoch bis Freitag für die drei Abschlussklassen an der Marienschule ausgerollt. Erneut hatten sich Schulleitung und Lehrerkollegium viel einfallen lassen, um die Abschlussfeier trotz Coronabedingungen und -auflagen festlich zu gestalten. Dazu war die Aula in einen Kinosaal verwandelt worden. Unter der Aufsicht von „Meister Joda“ wandelten die in eleganter Abendgarderobe erschienenen Abschlussschülerinnen und -schüler über den Walk of Fame zu ihren Plätzen. Dabei trugen die Sterne sogar ihre Namen.

Mit jeweils zwei Begleitpersonen machten es sich die 41 Jungen und 48 Mädchen – mit reichlich Popcorn und kühlen Getränken bestückt – auf den nummerierten Stühlen gemütlich. Und dann begann der Film, in dem sie selbst die Hauptdarsteller waren.

Statt eines Bühnenprogramms gab es großes Kino: Die Klassenleitungen präsentierten noch einmal die Höhepunkte aus dem Schülerleben. Sie luden die jungen Menschen noch einmal virtuell in die Marienschule ein. Und dort verdeutlichten sie anhand einer Szene aus dem Film „Herr der Ringe“, worum es wirklich geht im Leben. „Es lohnt sich für das Gute zu kämpfen, für seine Ziele, für Freundschaft, Gerechtigkeit und Frieden“, gab ihnen Dana Fokin-Rekers mit auf den Weg. Bernd Westbeld erläuterte, dass es „um die wirklich wichtigen Geschichten geht, die es in diesem einmaligen Leben zu erzählen gilt. Auch wenn man nicht immer alles versteht.“ Und Martina Habbel wünschte den jungen Menschen, dass sie ihren Weg voll Zuversicht gehen könnten, im Glauben an die eigene Kraft, die Freundschaft und „woran ihr glaubt“.

Obwohl der Gottesdienst coronabedingt leider nicht stattfinden konnte, wurde der geistliche Impuls des Schulseelsorgers Cornelius Happel dieses Mal digital in den Kinosaal übertragen. Eine besondere Kerze brennt in diesen Tagen in der Viktorkirche für die Entlassschülerinnen und -schüler.

Schulleiterin Nicole Hashemian zeigte sich bei der Zeugnisübergabe sehr beeindruckt von den diesjährigen Abschlussklassen. „Ihr habt trotz der widrigen Bedingungen ganz hervorragende Ergebnisse erzielt!“ Selten habe sie so viele gute Abschlusszeugnisse unterschrieben. Dass über drei Viertel der Zeugnisse auch den Qualifikationsvermerk enthalten, zeugt davon. Aber die Stufe habe sich auch auf andere Art in dieser Krisenzeit bewährt. Während der Schulschließung hätten sie überwiegend fleißig und ausdauernd zu Hause gearbeitet, die Herausforderungen gut gemeistert. Und sie seien mit Freude wieder in die Schule zurückgekehrt. „Ihr habt gemerkt, dass es schön ist, mit den Freunden gemeinsam in der Schule zu arbeiten. Das ist nicht selbstverständlich!“, so die Schulleiterin.

Die Klassen dankten insbesondere ihren Klassenlehrern auf sehr persönliche Art und Weise – witzig und mit Augenzwinkern. So darf beispielsweise Dana Fokin-Rekers, die ebenfalls die Marienschule verlässt, ihre Zöglinge noch einmal großziehen: Die Klasse schenkte ihr einen Korb mit persönlich-fotografisch gestalteten Sämereien.

Ein Abschiedslied sowie die rockige Aufführung der Gitarren-AG unter der Leitung von Birgit Kähler waren die musikalischen Highlights, die das Publikum begeisterten. Mit einem letzten, legendären Klassenfoto dieses besonderen Jahrgangs endeten die offiziellen Feiern der Marienschule.

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