Die Imker-AG: Bienen arbeiten für die Marienschule

Zusammen mit dem Biologielehrer Thomas Verbücheln kümmern sich die Schüler um das schuleigene Bienenvolk. Schon seit mehreren Jahren leben die Honigbienen auf einem Rasenstück vor der Marienschule. Eine Förderstiftung half den Hobbyimkern dabei, ein Bienenvolk und Schutzkleidung zu kaufen. Die Schüler begutachten die Bienenwaben, unter Anleitung benebeln sie die Tiere mit einem Rauchgerät. Das stellt die Bienen ruhig und macht die Arbeit für die jungen Imker einfacher. So können sie sich die kleinen Tiere in aller Ruhe anschauen. Angst haben die Schüler vor den Bienen nicht. Auch wenn die Schüler bei der Arbeit mit den Bienen meistens Schutzkleidung tragen, lassen sich gelegentliche Stiche nicht vermeiden. Wer sich die Bienenwaben genau anschaut, kann in den kleinen Honigzellen schon erste Eier entdecken. Rund 20.000 Bienen leben zurzeit in den beiden  Bienenstöcken der Marienschule. Mit den neuen Larven wachsen die beiden Völker auf bis zu jeweils  60.000 Tiere an. Im März beginnt für die Schüler die richtige Imker-Arbeit. Der Platz muss vergrößert werden, damit die Tiere brüten können. Im Mai kann der erste Honig geerntet werden. Im Keller der Schule gibt es dafür extra eine Maschine, die den Honig aus den Waben schleudert. Danach wird der Honig in Gläser abgefüllt und kann verkauft werden. Das machen die Schüler alles selbst und freiwillig. Auch die Holzrahmen für die Waben zimmern sie in Handarbeit. Im Winter kann die Imker- AG nur wenig mit den Bienen arbeiten. Dafür werden Reparatur- und Reinigungsarbeiten vorgenommen. Mit der Frühlingssonne werden die Tiere dann aktiver…

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