Weniger Müssen, mehr Sein: Unser Start in die Fastenzeit
Beitrag vom 18.02.2026
Mitten im Schulalltag haben wir heute bewusst innegehalten und gemeinsam Aschermittwoch gefeiert. Auf dem diesjährigen Hungertuch der Schule Athen stehen Worte, die viele aus ihrem Alltag kennen: Könnte. Müsste. Sollte. Hätte. Würde. Begriffe, die Erwartungen formulieren, antreiben – und manchmal auch unter Druck setzen.
Im Gottesdienst stand ein anderer Zuspruch im Mittelpunkt: „Du bist vergänglich – und würdig.“
Er erinnert daran, dass nicht Leistung an erster Stelle steht, sondern der Mensch selbst.
In diesem Jahr fällt zudem ein besonderes Datum zusammen: Erstmals seit 1928 beginnen Aschermittwoch und Ramadan am selben Tag. Zwei unterschiedliche religiöse Wege, die beide zum Innehalten und zur Neuausrichtung einladen.




